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27.11.13
Ein SPG Hotel ist ausgebucht, aber keine Lust die Rack Rate zu bezahlen?
Manchmal sind Hotels ausgebucht, aber man möchte trotzdem dort übernachten. Klar, als SPG Platinum gibt es eine Zimmergarantie bei Buchung drei Tage im Voraus, aber nur zur meistens komplett überzogenen Rack Rate. Es hat auch nicht jeder den SPG Platinum Status. Hier kommt die SPG Best Rate ins Spiel. Meistens sind die Hotels nur auf der SPG Page ausgebucht, aber Drittanbieter verkaufen das Hotel munter weiter. Ein Vergleich eines auf SPG ausgebuchten Hotels (mit einem nichtvorhandenen Preis) mit einem Drittanbieter ist möglich. Voila, man hat die Rack Rate umgangen und ein auf SPG ausgebuchtes Hotel gebucht. Natürlich gibt es da auch 2000 Bonuspunkte!
01.08.13
ACHTUNG: Neue Terms&Conditions bei IHG Best Price Guarantee
Scheinbar halbjährlich werden die Terms&Conditions der IHG Best Price Guarantee geändert. Leider haben sich die Bedingungen nicht wirklich verbessert und der Interpretationsspielraum ist durchaus größer geworden. Das große Problem war immer schon die Offenheit und Unbestimmtheit der Bedingungen, ein Jurist hat diese Terms&Conditions wahrscheinlich nicht geschrieben. Man wird sehen, wie die Herren und Damen von IHG diese Bedingungen auslegen werden. Ich traue mich derzeit keine genauen Tipps mehr dazu zu geben. Man wird die Handhabung noch sehen.
Einen sehr guten Job hat Loyaltylobby gemacht. Hier wird ein genauer Überblick der neuen und gestrichenen Passagen gegeben:
Loyaltylobby.com über die neue IHG Best Price Guarantee
Einen sehr guten Job hat Loyaltylobby gemacht. Hier wird ein genauer Überblick der neuen und gestrichenen Passagen gegeben:
Loyaltylobby.com über die neue IHG Best Price Guarantee
22.07.13
Ein kleiner Vergleich der Best Price (Rate) Guarantee Promotions (Hyatt)
Auch Hyatt hat eine Best Rate Guarantee. Sollte man ein billigeres Zimmer finden, so gibt es den geringeren Preis und noch einen Rabatt von 20%.
Vorteile:
+ Oft gibt es gerade bei Hyatt enorme Preisunterschiede zu den Drittanbietern und davon bekommt man nochmals 20% abgezogen. Ich konnte schon Zimmer zu einem Drittel des normalen Preises buchen!
+ Man muß ein Zimmer nicht im Vorhinein buchen, während des Anrufes wird die Reservierung auch durchgeführt
+ Die Hotline ist 24 Stunden besetzt
+ Eine Best Rate Reservierung zählt als normaler Aufenthalt (Punkte und Stay)
+ Unterschiedliche Währungen werden einfach umgerechnet
+ Zimmerkategorien werden extrem locker genommen
+ Man kann das Diamond Upgrade Zertifikat mit einer Best Price Reservierung zusammenführen und damit eine Suite reservieren (über die Diamond Hotline oder den persönlichen Betreuer)
+ Bei Buchungen einer Daily Rate kann man auch ein 6000 Punkte Suite Upgrade mit einem Best Price Fall zusammenführen (über die Diamond Hotline oder den persönlichen Betreuer)
Nachteile:
- Der Best Price Helpdesk versinkt im Chaos. Es werden Korrekturemails mit Cent Beträgen geschickt (wenn es scheinbar nicht passt), oft gibt es keine Bestätigungsemails, manchmal sind die Preise falsch angepasst und man muß nochmals anrufen. Alles sehr mühsam.
- Kontaktmöglichkeit nur per Telefon
- Die Stornierungsbedingungen müssen gleich bleiben (also Daily Rate kann nur mit Daily Rate verglichen werden usw.)
- Die alternative Buchungsseite muss sofort Reservierungen ausstellen, wobei klassische Anbieter aus unerfindlichen und unerklärbaren Gründen abgelehnt werden
Vorteile:
+ Oft gibt es gerade bei Hyatt enorme Preisunterschiede zu den Drittanbietern und davon bekommt man nochmals 20% abgezogen. Ich konnte schon Zimmer zu einem Drittel des normalen Preises buchen!
+ Man muß ein Zimmer nicht im Vorhinein buchen, während des Anrufes wird die Reservierung auch durchgeführt
+ Die Hotline ist 24 Stunden besetzt
+ Eine Best Rate Reservierung zählt als normaler Aufenthalt (Punkte und Stay)
+ Unterschiedliche Währungen werden einfach umgerechnet
+ Zimmerkategorien werden extrem locker genommen
+ Man kann das Diamond Upgrade Zertifikat mit einer Best Price Reservierung zusammenführen und damit eine Suite reservieren (über die Diamond Hotline oder den persönlichen Betreuer)
+ Bei Buchungen einer Daily Rate kann man auch ein 6000 Punkte Suite Upgrade mit einem Best Price Fall zusammenführen (über die Diamond Hotline oder den persönlichen Betreuer)
Nachteile:
- Der Best Price Helpdesk versinkt im Chaos. Es werden Korrekturemails mit Cent Beträgen geschickt (wenn es scheinbar nicht passt), oft gibt es keine Bestätigungsemails, manchmal sind die Preise falsch angepasst und man muß nochmals anrufen. Alles sehr mühsam.
- Kontaktmöglichkeit nur per Telefon
- Die Stornierungsbedingungen müssen gleich bleiben (also Daily Rate kann nur mit Daily Rate verglichen werden usw.)
- Die alternative Buchungsseite muss sofort Reservierungen ausstellen, wobei klassische Anbieter aus unerfindlichen und unerklärbaren Gründen abgelehnt werden
24.05.13
Ein kleiner Vergleich der Best Price (Rate) Guarantee Promotions (SPG)
SPG garantiert bei einem gültigen Best Price Fall den niedrigeren Preis und dazu gibt es 10% Ermäßigung oder 2000 Punkte. Interessant ist diese Best Rate Guarantee in zwei Extremfällen: Bei sehr teuren Hotelbuchungen kann man mit der Best Price Guarantee oft den Preis doch um einiges reduzieren. Bei sehr niedrigen Zimmerpreisen sind die 2000 Punkte ein nettes Geschenk. Man sollte da immer die Punkte wählen, da die 10% Ersparnis nicht dem Wert von 2000 Punkten entspricht.
Vorteile
+ Man kann alle Zimmerraten die es da draußen gibt vergleichen und einreichen; es muß nur eine Buchungsseite mit sofortiger Reservierung sein
+ Best Price Fälle können ohne Angst eingereicht werden, da man keine vorherige Buchung braucht
+ Die Zimmerkategorien und Buchungsbedingungen werden sehr locker genommen
+ Theoretisch können Best Price Fälle innerhalb einer Woche in einer Stadt zusammengeführt werden; Best Rate Guarantee Helpdesk hat mir bestätigt, dass man nur keine zusammenhängenden Nächte in der gleichen Stadt einreichen darf
+ Die Antwort auf den eingereichten Fall erhält man in der Regel innerhalb eines Tages
+ Hat man einen gültigen Fall mit einer Buchung mit Vorauszahlung, so kann man dann bei der echten Reservierung auch eine stornierbare Rate buchen
+ Reserviert man eine Daily Rate (für den Best Price Fall), kann man diese auch problemlos stornieren (auch wenn der Fall mit einer Advanced Purchase Rate eingereicht wurde)
+ Die Währung der alternativen Anbieter ist vollkommen egal; es wird umgerechnet
+ Eine Best Price Nacht zählt wie eine reguläre Reservierung (Punkte, Aufenthalt etc.)
Nachteile
- Der Bestprice Fall kann nur über ein Online Formular eingereicht werden
- Es gibt Fristen zur Einreichung: 24h vor Check-in (Englische Drittanbieter); 48h vor Check-in (anderssprachige Drittanbieter); das führt wirklich zu Ablehnungen
- Es gibt Fristen für die echte Buchung; sollte ein Best Rate Fall bestätigt worden sein, muß man innerhalb von 24 Stunden die Buchung vornehmen; eine Minute später und der Fall wird abgelehnt und man muß wieder neu einreichen
- Es ist ein wenig kompliziert; folgende Schritte sind notwendig: Best Price Fall wird mit Formular eingereicht; es kommt dann eine Email mit Ablehnung oder Bestätigung; das Zimmer muß gebucht werden; der Buchungscode muß in einer Antwort auf die erste Email mitgeteilt werden; man bekommt eine endgültige Bestätigung
- Theoretisch sollte man für den bezahlten Preis die vollen SPG Punkte bekommen; aus einem mir nicht erklärbaren Grund wird wirklich immer falsch abgerechnet
- Die Preise ändern sich oft sehr rasch; der billigere Preis bei einem Drittanbieter muß über Stunden halten, bis er von einem SPG Mitarbeiter eben überprüft wird
Vorteile
+ Man kann alle Zimmerraten die es da draußen gibt vergleichen und einreichen; es muß nur eine Buchungsseite mit sofortiger Reservierung sein
+ Best Price Fälle können ohne Angst eingereicht werden, da man keine vorherige Buchung braucht
+ Die Zimmerkategorien und Buchungsbedingungen werden sehr locker genommen
+ Theoretisch können Best Price Fälle innerhalb einer Woche in einer Stadt zusammengeführt werden; Best Rate Guarantee Helpdesk hat mir bestätigt, dass man nur keine zusammenhängenden Nächte in der gleichen Stadt einreichen darf
+ Die Antwort auf den eingereichten Fall erhält man in der Regel innerhalb eines Tages
+ Hat man einen gültigen Fall mit einer Buchung mit Vorauszahlung, so kann man dann bei der echten Reservierung auch eine stornierbare Rate buchen
+ Reserviert man eine Daily Rate (für den Best Price Fall), kann man diese auch problemlos stornieren (auch wenn der Fall mit einer Advanced Purchase Rate eingereicht wurde)
+ Die Währung der alternativen Anbieter ist vollkommen egal; es wird umgerechnet
+ Eine Best Price Nacht zählt wie eine reguläre Reservierung (Punkte, Aufenthalt etc.)
Nachteile
- Der Bestprice Fall kann nur über ein Online Formular eingereicht werden
- Es gibt Fristen zur Einreichung: 24h vor Check-in (Englische Drittanbieter); 48h vor Check-in (anderssprachige Drittanbieter); das führt wirklich zu Ablehnungen
- Es gibt Fristen für die echte Buchung; sollte ein Best Rate Fall bestätigt worden sein, muß man innerhalb von 24 Stunden die Buchung vornehmen; eine Minute später und der Fall wird abgelehnt und man muß wieder neu einreichen
- Es ist ein wenig kompliziert; folgende Schritte sind notwendig: Best Price Fall wird mit Formular eingereicht; es kommt dann eine Email mit Ablehnung oder Bestätigung; das Zimmer muß gebucht werden; der Buchungscode muß in einer Antwort auf die erste Email mitgeteilt werden; man bekommt eine endgültige Bestätigung
- Theoretisch sollte man für den bezahlten Preis die vollen SPG Punkte bekommen; aus einem mir nicht erklärbaren Grund wird wirklich immer falsch abgerechnet
- Die Preise ändern sich oft sehr rasch; der billigere Preis bei einem Drittanbieter muß über Stunden halten, bis er von einem SPG Mitarbeiter eben überprüft wird
11.05.13
Ein kleiner Vergleich der Best Price Guarantee Promotions (IHG)
IHG hat die sicher die derzeit wertigste Best Price Guarantee, da bei erfolgreichem Match die erste Nacht kostenlos ist. Die weiteren Nächte werden dann zum billigeren Preis verkauft. Für mich ist es die derzeit beste Promotion aller Ketten!
Vorteile
+ Kontaktmöglichkeit über Telefon oder online Formular
+ Sehr freundlicher Umgangston
+ Die erste Nacht ist kostenlos
+ 24 Stunden Call Center (wenn nicht gerade ein Feiertag auf den Philippinen ist)
+ Schnelle Beantwortung der Emails (innerhalb einiger Stunden)
+ Relativ genaue Terms and Agreements (man muß sich unbedingt daran halten!)
Nachteile
- Die Mitarbeiter versuchen mit allen Mitteln die Best Price Fälle abzulehnen (das ist bereits ein Euphemismus)
- Es werden manchmal Regeln erfunden, die nicht in den Terms and Agreements zu finden sind. Man braucht da eine gewisse Beharrlichkeit und muß auf eine korrekte Auslegung der Terms and Agreements bestehen
- IHG Best Price ist dafür berüchtigt nachträglich bereits bestätigte Best Price Fälle wieder zu stornieren (z. B. weil ein Best Price Fall auf Flyertalk diskutiert wurde und der Best Price Fall dadurch zu einem Mißbrauch der Best Price Guarantee wurde, auch wenn man selbst nicht mitdiskutiert hat)
- Es existiert irgendwie keine übergeordnete Instanz, sollte der IHG Best Price Helpdesk irren (Nur IHG Care auf Twitter konnte mir einmal helfen. Von der Best Price Hotline bekam ich immer die Antwort: "our decision is final", sie war dann aber doch nicht so "final")
- Bei Prepaid Buchungen wird die abgebuchte Summe von den Hotels oft bis zur Abreise einbehalten
- Die Mitarbeiter verwenden Tricks um Best Price Fälle abzulehnen (z. B. man hat eine Ablehnung bis kurz vor Ablauf der 24 Stunden Frist hinausgezögert; ein nochmaliges Einreichen wurde damit verhindert)
- Die Mitarbeiter sind oft überlastet und machen dadurch Flüchtigkeitsfehler (z. B. vergleichen ein falsches Datum)
Vorteile
+ Kontaktmöglichkeit über Telefon oder online Formular
+ Sehr freundlicher Umgangston
+ Die erste Nacht ist kostenlos
+ 24 Stunden Call Center (wenn nicht gerade ein Feiertag auf den Philippinen ist)
+ Schnelle Beantwortung der Emails (innerhalb einiger Stunden)
+ Relativ genaue Terms and Agreements (man muß sich unbedingt daran halten!)
Nachteile
- Die Mitarbeiter versuchen mit allen Mitteln die Best Price Fälle abzulehnen (das ist bereits ein Euphemismus)
- Es werden manchmal Regeln erfunden, die nicht in den Terms and Agreements zu finden sind. Man braucht da eine gewisse Beharrlichkeit und muß auf eine korrekte Auslegung der Terms and Agreements bestehen
- IHG Best Price ist dafür berüchtigt nachträglich bereits bestätigte Best Price Fälle wieder zu stornieren (z. B. weil ein Best Price Fall auf Flyertalk diskutiert wurde und der Best Price Fall dadurch zu einem Mißbrauch der Best Price Guarantee wurde, auch wenn man selbst nicht mitdiskutiert hat)
- Es existiert irgendwie keine übergeordnete Instanz, sollte der IHG Best Price Helpdesk irren (Nur IHG Care auf Twitter konnte mir einmal helfen. Von der Best Price Hotline bekam ich immer die Antwort: "our decision is final", sie war dann aber doch nicht so "final")
- Bei Prepaid Buchungen wird die abgebuchte Summe von den Hotels oft bis zur Abreise einbehalten
- Die Mitarbeiter verwenden Tricks um Best Price Fälle abzulehnen (z. B. man hat eine Ablehnung bis kurz vor Ablauf der 24 Stunden Frist hinausgezögert; ein nochmaliges Einreichen wurde damit verhindert)
- Die Mitarbeiter sind oft überlastet und machen dadurch Flüchtigkeitsfehler (z. B. vergleichen ein falsches Datum)
04.01.13
10 Tipps für die IHG Best Price Guarantee
1.) Die wichtigste Regel: Es ist und bleibt ein Glücksspiel. Es kann immer sein, dass die netten Damen mit den Phantasienamen an der Hotline irgendeinen Grund finden, einen Case abzulehnen.
2.) Man muß die Terms and Agreements der Best Price Guarantee nahezu auswendig können.
3.) Man sollte nicht nur normale Zimmerraten, sondern auch höherpreisige Zimmer oder Suiten mit und ohne Frühstück, Advanced Purchase oder Daily Rate vergleichen. So war es im Intercontinental Rom für lange Zeit möglich ein Executive Zimmer mit Frühstück einzureichen, die normalen Zimmerraten haben nicht funktioniert.
4.) Ein Best Price Guarantee Fall muß immer in der Währung des Hotels passieren. Währung des Hotels ist die auf der IHG Homepage ausgegebene Währung. Also es ist egal welche Währung das Land in dem das Hotel steht besitzt, sondern wichtig ist in welcher Währung das Hotel auf IHG die Zimmer verkauft. So gibt das Intercontinental Prag den Zimmerpreis auf IHG in Euro an, demnach muß man auch eine Seite finden, die in Euro verrechnet.
5.) Ein Zimmer bei einem Vergleichsanbieter muss immer sofort reservierbar sein. Eine Buchungsseite die erst eine Anfrage machen muss, qualifiziert nicht für einen Best Price Fall. Bei Vacenca.com wird zwar das Geld abgebucht, aber das stellt laut AGBs noch keine fixierte Buchung dar.
6.) Es muß exakt das gleiche Zimmer beim Drittanbieter buchbar sein. Bereits die Beschreibung Classic Room King or Twin Bed im Vergleich zu einem Classic Room bei IHG kann zu einer Ablehnung führen, da es ja auch ein Queen Bett sein könnte.
7.) Niemals versteckte Steuern oder Servicegebühren bei Buchungsseiten übersehen!
8.) Man kann aufgrund der neuen Terms and Agreements keine zusammenhängenden Nächte mehr buchen. Früher hat man sich bei zwei Gästen einfach mit den Best Price Guarantee Fällen abgewechselt. Man darf jetzt aber keine zusammenhängenden Nächte innerhalb von 50 Meilen oder mit gleichem Wohnsitz mehr buchen. Es gibt auch die Interpretation einiger Mitarbeiter von Best Price, dass wenn man schon eine Nacht in einem Hotel geschlafen hat und dann als zweiter Gast eincheckt (ohne gleichen Wohnsitz), es ein zusammenhängender Aufenthalt ist. Deswegen: Warum keine Rundreise? Warum nicht einen Stay bei SPG oder Hyatt einschieben?
9.) Bei einer Prepaid Buchung läuft wirklich die Uhr. Bei Anrufen bei Best Price Guarantee niemals abwimmeln lassen und dranbleiben. Einmal hat sich ein Agent ein wenig Zeit erbeten und hat mir telephonisch die niedrigere Rate bestätigt. Nach verstreichen der 24 Stunden war dann eine Email in meinem Postfach in der der Fall abgelehnt wurde, da der Drittanbieter nicht sofort eine Buchung durchführt. Das Ärgerliche war, dass auch andere Buchungsseiten den niedrigeren Preis hatten und ich innerhalb der 24 Stunden es erneut einreichen hätte können.
10.) Nicht frustriert sein. Folgende Antwort von IHG Best Price Guarantee muß man häufiger lesen:
"We have also attempted to verify the lower rate of 291.60 EUR you found on www.booking.com. Please be advised that the lowest rate that they offer is the same with the lowest rate on IHG, 299.00 EUR for a Club Room. For your convenience, I have attached the screenshots." Schade ist es, wenn das keine Daily Rate war, sondern eine Prepaid Rate und noch bitterer war es, wenn man auf Booking.com die niedrigere Rate noch immer gefunden hat. Das Internet dürfte weltweit nicht gleich funktionieren.
2.) Man muß die Terms and Agreements der Best Price Guarantee nahezu auswendig können.
3.) Man sollte nicht nur normale Zimmerraten, sondern auch höherpreisige Zimmer oder Suiten mit und ohne Frühstück, Advanced Purchase oder Daily Rate vergleichen. So war es im Intercontinental Rom für lange Zeit möglich ein Executive Zimmer mit Frühstück einzureichen, die normalen Zimmerraten haben nicht funktioniert.
4.) Ein Best Price Guarantee Fall muß immer in der Währung des Hotels passieren. Währung des Hotels ist die auf der IHG Homepage ausgegebene Währung. Also es ist egal welche Währung das Land in dem das Hotel steht besitzt, sondern wichtig ist in welcher Währung das Hotel auf IHG die Zimmer verkauft. So gibt das Intercontinental Prag den Zimmerpreis auf IHG in Euro an, demnach muß man auch eine Seite finden, die in Euro verrechnet.
5.) Ein Zimmer bei einem Vergleichsanbieter muss immer sofort reservierbar sein. Eine Buchungsseite die erst eine Anfrage machen muss, qualifiziert nicht für einen Best Price Fall. Bei Vacenca.com wird zwar das Geld abgebucht, aber das stellt laut AGBs noch keine fixierte Buchung dar.
6.) Es muß exakt das gleiche Zimmer beim Drittanbieter buchbar sein. Bereits die Beschreibung Classic Room King or Twin Bed im Vergleich zu einem Classic Room bei IHG kann zu einer Ablehnung führen, da es ja auch ein Queen Bett sein könnte.
7.) Niemals versteckte Steuern oder Servicegebühren bei Buchungsseiten übersehen!
8.) Man kann aufgrund der neuen Terms and Agreements keine zusammenhängenden Nächte mehr buchen. Früher hat man sich bei zwei Gästen einfach mit den Best Price Guarantee Fällen abgewechselt. Man darf jetzt aber keine zusammenhängenden Nächte innerhalb von 50 Meilen oder mit gleichem Wohnsitz mehr buchen. Es gibt auch die Interpretation einiger Mitarbeiter von Best Price, dass wenn man schon eine Nacht in einem Hotel geschlafen hat und dann als zweiter Gast eincheckt (ohne gleichen Wohnsitz), es ein zusammenhängender Aufenthalt ist. Deswegen: Warum keine Rundreise? Warum nicht einen Stay bei SPG oder Hyatt einschieben?
9.) Bei einer Prepaid Buchung läuft wirklich die Uhr. Bei Anrufen bei Best Price Guarantee niemals abwimmeln lassen und dranbleiben. Einmal hat sich ein Agent ein wenig Zeit erbeten und hat mir telephonisch die niedrigere Rate bestätigt. Nach verstreichen der 24 Stunden war dann eine Email in meinem Postfach in der der Fall abgelehnt wurde, da der Drittanbieter nicht sofort eine Buchung durchführt. Das Ärgerliche war, dass auch andere Buchungsseiten den niedrigeren Preis hatten und ich innerhalb der 24 Stunden es erneut einreichen hätte können.
10.) Nicht frustriert sein. Folgende Antwort von IHG Best Price Guarantee muß man häufiger lesen:
"We have also attempted to verify the lower rate of 291.60 EUR you found on www.booking.com. Please be advised that the lowest rate that they offer is the same with the lowest rate on IHG, 299.00 EUR for a Club Room. For your convenience, I have attached the screenshots." Schade ist es, wenn das keine Daily Rate war, sondern eine Prepaid Rate und noch bitterer war es, wenn man auf Booking.com die niedrigere Rate noch immer gefunden hat. Das Internet dürfte weltweit nicht gleich funktionieren.
09.08.12
Ich und die IHG Best Price Guarantee
IHG Priority Club wirbt sehr groß auf seiner Page mit der Best Price Guarantee. Meint: Findet man innerhalb von 24 Stunden nach Buchung das gleiche Zimmer billiger, erhält man die erste Nacht kostenlos (und die weiteren zum billigeren Preis). D. h. man muß ein Zimmer buchen und dann telefonisch (oder per Email) einen Antrag auf die Best Price Guarantee stellen. Das Zimmer muß während des Telefonats buchbar sein.
Das wollte ich einmal ausprobieren. Es gibt sehr gut formulierte Geschäftsbedingungen, die man aber internalisiert haben muß, da natürlich IHG nicht jede Nacht herschenken kann und will. Ich habe in Paris zu einem Termin einfach mal die Preise verglichen. Rasch hat sich herausgestellt, dass gerade die Standard Zimmer immer aus den Geschäftsbedingungen der Best Price Guarantee rausfallen. So ist z. B. auf der IHG Buchungsseite die unterste Kategorie ein Classic Room und auf den Buchungsseiten ist es ein Double Room. Das reicht laut Geschäftsbedingungen aus, um den Claim abzuweisen. Dann habe ich mal mein Augenmerk auf die Suiten gelegt und da gab es billigere Anbieter.
Folgendes ist passiert ...
1.) Ich habe die billiger verkaufte Suite normal über IHG gebucht.
2.) Ich habe Ausdrucke von der alternativen Page mit den billigeren Preisen gemacht.
3.) Ich habe die IHG Best Price Guarantee 24 Stunden Hotline angerufen. Eine sehr nette Dame hat sich der Sache angenommen, hat aber gemeint, dass auf der von mir genannten Seite die Suite mehr kostet. Uff, hat sich der Preis so schnell geändert? Sie war aber sehr zuvorkommend und meinte, dass ich ihr die Ausdrucke per Mail schicken sollte.
4.) Nach einer Kontrolle auf der Seite, ja der Preis hat sich geändert.
5.) Email mit der kompletten Abfolge einer Buchung bis zur Kreditkarte geschickt.
6.) 10 Minuten später kam eine Antwort, dass auf meinen Ausdrucken die Seite mit der Kreditkarte fehlen würde. Ok, man hat einen Grund gefunden, dass man es ablehnt. Die Seite mit der Kreditkarte war zwar dabei, aber eine Email reicht laut Geschäftsbedingungen eben nicht, das Zimmer muß während des Telefonats buchbar sein!
6.) Nochmals eine Suche nach einem billigeren Preis und Jackpot, wieder gab es die Suite billiger.
7.) Nochmals ein Anruf bei der IHG Best Price Guarantee Hotline. Während des Anrufs war die Seite des Drittanbieters offline, man hat es dann aber nochmals probiert und es hat geklappt. Man hat die billigere Rate wahrgenommen. Juhu, die Nacht ist kostenlos. Es gab keine Bestätigung per Email, da man erklärt hat, dass man den Preis gemeinsam mit dem Hotel anpassen muß.
8.) Ein nochmaliger Anruf und Kontrolle der Claim Nummer hat mir dann Sicherheit gegeben.
Die ganze Prozedur hat ca. eineinhalb Stunden gedauert. Die Damen an der Hotline waren extrem freundlich und ich war ein wenig erstaunt. Man rechnet bei einer solchen Abteilung ja nicht mit netten Mitarbeitern.
Meine Tipps:
1.) Man muß die Geschäftsbedingungen absolut kennen. Es gibt keine Abweichungen in diesem Programm (na eh klar eigentlich).
Hier der Link:
Geschäftsbedingungen der Best Price Guarantee
2.) Die Standard Zimmer eignen sich eher nicht für den Claim, da man das meistens so eingerichtet hat, dass unterschiedliche Zimmer verkauft werden.
3.) Es ist wie ein Glücksspiel. Es kann ja nach der Buchung sein, dass aufgrund der eigenen Buchung oder der Buchung durch irgendjemanden der Preis bei den Buchungsseiten verändert wird.
4.) Man sollte nach der Buchung 24 Stunden Zeit haben, um falls etwas schief geht, ein billigeres Zimmer zu suchen.
5.) Es warten sehr lange Telefonate, also nur mit Skype anrufen.
6.) Eine Sammlung von Fehlern findet sich bei Flyertalk.
Hier der Link:
Thread hierzu von Flyertalk
Fazit: Die ganze Herumsucherei ist ein wenig nerdig. Wenn man den Claim mit teueren Suiten macht ist es wie der Gang ins Kasino, man braucht sich dafür aber keinen Anzug anzuziehen. ;)
Das wollte ich einmal ausprobieren. Es gibt sehr gut formulierte Geschäftsbedingungen, die man aber internalisiert haben muß, da natürlich IHG nicht jede Nacht herschenken kann und will. Ich habe in Paris zu einem Termin einfach mal die Preise verglichen. Rasch hat sich herausgestellt, dass gerade die Standard Zimmer immer aus den Geschäftsbedingungen der Best Price Guarantee rausfallen. So ist z. B. auf der IHG Buchungsseite die unterste Kategorie ein Classic Room und auf den Buchungsseiten ist es ein Double Room. Das reicht laut Geschäftsbedingungen aus, um den Claim abzuweisen. Dann habe ich mal mein Augenmerk auf die Suiten gelegt und da gab es billigere Anbieter.
Folgendes ist passiert ...
1.) Ich habe die billiger verkaufte Suite normal über IHG gebucht.
2.) Ich habe Ausdrucke von der alternativen Page mit den billigeren Preisen gemacht.
3.) Ich habe die IHG Best Price Guarantee 24 Stunden Hotline angerufen. Eine sehr nette Dame hat sich der Sache angenommen, hat aber gemeint, dass auf der von mir genannten Seite die Suite mehr kostet. Uff, hat sich der Preis so schnell geändert? Sie war aber sehr zuvorkommend und meinte, dass ich ihr die Ausdrucke per Mail schicken sollte.
4.) Nach einer Kontrolle auf der Seite, ja der Preis hat sich geändert.
5.) Email mit der kompletten Abfolge einer Buchung bis zur Kreditkarte geschickt.
6.) 10 Minuten später kam eine Antwort, dass auf meinen Ausdrucken die Seite mit der Kreditkarte fehlen würde. Ok, man hat einen Grund gefunden, dass man es ablehnt. Die Seite mit der Kreditkarte war zwar dabei, aber eine Email reicht laut Geschäftsbedingungen eben nicht, das Zimmer muß während des Telefonats buchbar sein!
6.) Nochmals eine Suche nach einem billigeren Preis und Jackpot, wieder gab es die Suite billiger.
7.) Nochmals ein Anruf bei der IHG Best Price Guarantee Hotline. Während des Anrufs war die Seite des Drittanbieters offline, man hat es dann aber nochmals probiert und es hat geklappt. Man hat die billigere Rate wahrgenommen. Juhu, die Nacht ist kostenlos. Es gab keine Bestätigung per Email, da man erklärt hat, dass man den Preis gemeinsam mit dem Hotel anpassen muß.
8.) Ein nochmaliger Anruf und Kontrolle der Claim Nummer hat mir dann Sicherheit gegeben.
Die ganze Prozedur hat ca. eineinhalb Stunden gedauert. Die Damen an der Hotline waren extrem freundlich und ich war ein wenig erstaunt. Man rechnet bei einer solchen Abteilung ja nicht mit netten Mitarbeitern.
Meine Tipps:
1.) Man muß die Geschäftsbedingungen absolut kennen. Es gibt keine Abweichungen in diesem Programm (na eh klar eigentlich).
Hier der Link:
Geschäftsbedingungen der Best Price Guarantee
2.) Die Standard Zimmer eignen sich eher nicht für den Claim, da man das meistens so eingerichtet hat, dass unterschiedliche Zimmer verkauft werden.
3.) Es ist wie ein Glücksspiel. Es kann ja nach der Buchung sein, dass aufgrund der eigenen Buchung oder der Buchung durch irgendjemanden der Preis bei den Buchungsseiten verändert wird.
4.) Man sollte nach der Buchung 24 Stunden Zeit haben, um falls etwas schief geht, ein billigeres Zimmer zu suchen.
5.) Es warten sehr lange Telefonate, also nur mit Skype anrufen.
6.) Eine Sammlung von Fehlern findet sich bei Flyertalk.
Hier der Link:
Thread hierzu von Flyertalk
Fazit: Die ganze Herumsucherei ist ein wenig nerdig. Wenn man den Claim mit teueren Suiten macht ist es wie der Gang ins Kasino, man braucht sich dafür aber keinen Anzug anzuziehen. ;)
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